Unser Leitbild

Das Kind und die Begegnung stehen im Zentrum unseres Leitbildes.

Das Kind – jeder Mensch trägt einen hohen und unschätzbaren Wert in sich selbst. Wir wollen alles dafür tun, dass sich dieser, dem Alter entsprechend, aussprechen kann; wir entwickeln keine allgemeinen Erziehungsstandarts, sondern den Rahmen, in dem das Kind seine individuelle Selbstbildung vollziehen lernt.

Wir sehen das Kind als ein sich entwickelndes Wesen und die Kindheit als eine bedeutende und wichtige Zeitphase. Einen warmen Ort wollen wir schaffen, an dem das Kind Kind sein darf.

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Die Kinder in Ehrfurcht zu ihrer eigenen Individualität zu erwecken, dass sich ihre höheren Fähigkeiten des Denkens, Fühlens und Wollens entfalten können, sehen wir als Grundlage dafür, eine wahrhaft menschliche Welt durch Erziehung zu schaffen. Wir arbeiten dadurch an der Quelle sozialen Wandels.

In der heutigen Zeit lässt sich schwer vorhersagen, was die Anforderungen in der nahen Zukunft sein werden. Die Leitidee des Amaranta Kindergartens ist es, die Veranlagungen und inneren Kräfte der Kinder sich so entwickeln zu lassen, dass eine ausgewogene Grundlage gelegt wird für alles, was die Zukunft bringen kann. Denn wir verstehen unsere Aufgabe nicht allein darin, die vorhandene Kultur fortzusetzen, sondern Kultur zu bilden. Die Kinder können uns dabei zu Führern werden, da sie der Zukunft nahe sind.

“Begrenze dein Kind nicht auf das, was du gelernt hast, denn es ist in einer anderen Zeit geboren.” – Hebräisches Sprichwort

Das Kind soll immer in seiner Ganzheit angesprochen sein; und es soll leben können im freien Spiel, in Bewegung und Naturverbundenheit, in der Arbeit mit der Hand, in Rhythmus und Wiederholung. Friede und Freude sollen das Kind immer umgeben und durchströmen können.

Die Begegnung – unser Verständnis einer Begegnungspädagogik ruht auf der Erfahrung, dass jede Begegnung vom Kind existentiell erlebt wird. Das Vertrauen, die Liebe und die innere Freiheit des Erwachsenen sind der Raum, in dem die Selbsterziehung des Kindes stattfinden kann.

Uns ist es ein grosses Anliegen, dass der Umgang der Eltern und Erzieher miteinander und mit ihrem Umfeld als starkes Vorbild für die Kinder dienen kann. Dafür haben wir die Gewaltfreie Kommunikation (GFK nach Marshall Rosenberg) als einen unserer Grundsteine gewählt, an dem wir gemeinsam üben wollen.

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Die Kinder erleben tief in jeder sozialen Begegnung; in besonderer Intensität  können Kinder noch in der Begegnung mit ihrer Umgebung und der Natur leben.

Wie aber gelingt es uns, den Glauben der Kinder an die Güte und Schönheit der Welt zu nähren und ihnen eine ehrfurchtsvolle Haltung gegenüber unserer natürlichen Umwelt zu vermitteln? Mit dieser Frage wollen wir die Begegnung mit der Natur täglich aufsuchen und pflegen. Denn die Zukunft wird auch davon abhängen, ob unsere Kinder eine Beziehung zur Natur entwickeln können, die von Verbundenheit, Vertrauen und Verantwortung geprägt sein kann.

Im Mittelpunkt der Erziehung des Amaranta Kindergartens steht daher, täglich einen Raum zu bilden, in dem die offene und reine Sinneserfahrung des Kindes in der natürlichen und sozialen Welt stattfinden kann.

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